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Im Zentrum der regionalen Kirchgemeindeversammlung standen strategische Entwicklungen, personelle Veränderungen, die Einführung einer neuen IT-Infrastruktur sowie die Verabschiedung des Globalbudgets 2027.
Thomas Arnet, Präsident des regionalen Kirchgemeindeverbands, blickte auf ein intensives Jahr zurück. Die Strategie 2030 befinde sich bereits in der Umsetzung: In den Bereichen Katechese, gemeinsames Pfarreiblatt, Koordinationsstellen und IT-Strategie seien erste konkrete Schritte erfolgt. Dabei betonte Arnet, dass der Pastoralraum vielfach Neuland betrete. Gesucht seien massgeschneiderte Lösungen, die den besonderen Anforderungen der Region gerecht werden.
Auch die langfristige Finanzplanung bis 2035 war Thema der Versammlung. Die aktuelle finanzielle Situation wird als stabil beurteilt, gleichzeitig seien die kommenden Jahre mit Herausforderungen verbunden. In den nächsten Monaten sollen deshalb verschiedene Szenarien ausgearbeitet werden.
Co-Leitung im Pastoralraum läuft an
Seit einem Monat ist zudem die neue Co-Leitung des Pastoralraums offiziell im Amt. Simone Parise berichtete, dass derzeit insbesondere an der neuen Organisationsstruktur sowie an Prozessen, Rollen und Entscheidungswegen gearbeitet werde. Der Pastoralraum sei bereits stärker zusammengewachsen, als es auf den ersten Blick erscheine. Bewährt hätten sich unter anderem das Organisationstool Verowa und das gemeinsame Pfarreiblatt, das die Vielfalt des kirchlichen Lebens sichtbar mache. Gleichzeitig sei klar, dass künftig nicht alles weitergeführt werden könne – zugunsten von mehr Qualität und Vielfalt würden einzelne Angebote wegfallen.
Neues Personal verstärkt den Pastoralraum
Auch personell entwickelt sich der Pastoralraum weiter. Karl Sennhauser informierte über verschiedene Neuanstellungen. Seit Sommer 2025 sind die Katechetinnen und Katecheten im Verband angestellt. Neu hinzugekommen sind die Pfarreikoordinatorinnen Barbara Tongi und Karin Zürcher-Budmiger. Zudem haben Simone Parise, Karin Brun-Lütolf sowie Andrea Schleiss und Daniele Gisler ihre Arbeit aufgenommen. Im Sommer wird Christa Wandeler Wey als Theologin im Pastoralraum Region Sursee starten, ergänzt durch eine neue Religionspädagogin.
Jahresrechnung mit Ertragsüberschuss
Positiv präsentierte sich die Jahresrechnung 2025, die mit einem Ertragsüberschuss von 109’000 Franken abschliesst. Die Kirchenräte genehmigten sowohl die Rechnung als auch den Vorschlag zur Verwendung des Überschusses einstimmig. Die Mittel sollen unter anderem in die Vorfinanzierung, die IT, die Organisationsentwicklung sowie in Schulung und Weiterbildung fliessen.
Ein zentrales Zukunftsprojekt betrifft die IT-Infrastruktur. Simon Gisler stellte das Projekt vor, das pfarrei- und kirchgemeindeübergreifendes Arbeiten ermöglichen soll. Nach einer umfassenden Analyse erhielt die Firma witcom aus Sempach den Zuschlag. Vorgesehen sind Investitionen von 170’000 Franken sowie monatliche Betriebskosten von 6’300 Franken. Die Versammlung sprach sich klar für das Projekt aus.
Ebenfalls verabschiedet wurde das Globalbudget 2027. Die Rechnungskommission empfahl dessen Annahme und rief gleichzeitig dazu auf, die Bemühungen zur Kosteneinsparung weiterzuführen.
Vorstand des Kirchgemeindeverbands neu gewählt
Zum Abschluss standen Wahlen an. Die vorgeschlagenen Mitglieder für den Vorstand wurden einstimmig gewählt. Gesondert gewählt wurde Antonio Hautle als Präsidenten der regionalen Kirchgemeindeversammlung, Judith Dobler zur Vizepräsidentin. Thomas Arnet wurde als Präsident des Kirchgemeindeverbands bestätigt.